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RNA-Biomarker im Blut könnten eine frühere Alzheimer-Erkennung ermöglichen

RNA-Biomarker im Blut könnten eine frühere Alzheimer-Erkennung ermöglichen

Laktatdehydrogenase, allgemein als LDH bekannt, ist ein Enzym, das in nahezu allen Körpergeweben vorkommt. Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Energieproduktion, indem es hilft, Zucker in Energie umzuwandeln, die Zellen nutzen können. Wenn Zellen beschädigt oder zerstört werden, wird LDH in den Blutkreislauf freigesetzt, was es zu einem nützlichen Marker für die Erkennung von Gewebeschäden macht. Ein Bluttest zur Messung der LDH-Werte kann Ärzten helfen, verschiedene Erkrankungen zu identifizieren und zu überwachen, darunter Lebererkrankungen, Herzinfarkt, bestimmte Krebsarten und Bluterkrankungen.

Der LDH-Test wird mit einer einfachen Blutprobe durchgeführt, die aus einer Vene, typischerweise im Arm, entnommen wird. Normalerweise ist keine besondere Vorbereitung erforderlich, obwohl Ihr Arzt Sie in einigen Fällen bitten kann, vor dem Test für einen bestimmten Zeitraum zu fasten. Die Blutprobe wird dann an ein Labor geschickt, wo Techniker die vorhandene LDH-Menge messen. Normale LDH-Werte können je nach Labor und der verwendeten spezifischen Methode leicht variieren, liegen aber im Allgemeinen bei Erwachsenen zwischen etwa 140 und 280 Einheiten pro Liter. Werte außerhalb dieses Bereichs können auf Gewebeschäden oder Erkrankungen hinweisen.

Erhöhte LDH-Werte können aus vielen verschiedenen Erkrankungen resultieren, da das Enzym in so vielen Geweben im gesamten Körper vorhanden ist. Hohe Werte können auf Lebererkrankungen wie Hepatitis oder Zirrhose, Herzerkrankungen einschließlich Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz, Muskelerkrankungen, bestimmte Arten von Anämie, Lungenerkrankungen, Pankreatitis oder verschiedene Krebsarten einschließlich Lymphom und Leukämie hinweisen. Anstrengende körperliche Betätigung, bestimmte Medikamente und sogar Hämolyse der Blutprobe während der Entnahme können ebenfalls vorübergehend erhöhte Ergebnisse verursachen. Da LDH nicht spezifisch für ein bestimmtes Organ oder eine bestimmte Erkrankung ist, verwenden Ärzte es in der Regel zusammen mit anderen Tests, um eine genaue Diagnose zu stellen.

Es gibt fünf verschiedene Formen von LDH, sogenannte Isoenzyme, die in verschiedenen Geweben vorkommen. LDH-1 findet sich hauptsächlich im Herzen und in roten Blutkörperchen, LDH-2 in weißen Blutkörperchen, LDH-3 in der Lunge, LDH-4 in den Nieren und der Bauchspeicheldrüse und LDH-5 in der Leber und der Skelettmuskulatur. In einigen Fällen können Ärzte einen LDH-Isoenzym-Test anordnen, um festzustellen, welche spezifische Form erhöht ist, was dabei hilft, die Quelle der Gewebeschädigung genauer zu lokalisieren. Diese zusätzliche Untersuchung kann wertvolle Informationen für die Diagnose und Behandlungsplanung liefern.

Der LDH-Test wird häufig nicht nur für die Erstdiagnose verwendet, sondern auch zur Überwachung des Krankheitsverlaufs und des Ansprechens auf die Behandlung, insbesondere bei Krebspatienten. Regelmäßige LDH-Messungen können Ärzten helfen zu beurteilen, ob eine Behandlung wirkt oder ob die Krankheit fortschreitet. Während ein erhöhter LDH-Wert allein keine spezifische Diagnose liefert, dient er als wichtige Information, die in Kombination mit anderen klinischen Befunden und Testergebnissen Ärzten hilft, fundierte Entscheidungen über die Patientenversorgung zu treffen.